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Nadiya Hussain
Time to Eat

Einfache und schnelle Rezepte für ein entspanntes Leben – Die Netflix-Köchin erstmals auch auf Deutsch. Nadiya Hussain ist Kochbuchautorin und leidenschaftliche Bäckerin. 2015 gewann sie die sechste Staffel von The Great British Bake-Off. Interantional erlangte sie insbesondere durch die Netflix-Serie Time to Eat (dt. Foodhacks mit Nadiya Hussain) Bekanntheit. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Leeds.

Jackfruchtcurry mit hefefreiem Naanbrot, Buch-Cover von „Time to Eat“ links

Obwohl Kochen ihre Leidenschaft ist, schätzt Nadiya Hussain nichts mehr als Quality Time mit ihren Liebsten. So macht sie „Time to Eat“ – „Zeit zum Essen“ – zu ihrem Motto. Ihre Philosophie: mit cleveren Tricks in der Küche Zeit sparen – ohne dabei an Geschmack einzubüßen. Basierend auf der gleichnamigen Netflix-Serie erklärt Nadiya Hussain wie sie effizient kocht, teilt ihre besten Schnelle-Küche-Rezepte, zeigt, warum der Gefrierschrank ihr bester Freund ist, und warum es sich manchmal lohnt, gleich mehr zu kochen. Selbst aus Resten zaubert sie neue, fantastische Gerichte. Ihre Rezepte sind von ihren Bangladeschi-Wurzeln und der britischen Küche beeinflusst und locken durch ihre simple und schnelle Zubereitung selbst den größten Kochmuffel hinter den Herd. Nebenbei finden sich im Buch der britischen Bäckerin, Köchin, Kolumnistin und Fernsehmoderatorin charmante Hintergrundgeschichten aus ihrem Familienalltag.


„Jackfrucht liegt momentan voll im Trend. Ich finde das bizarr, denn ich habe sie mein ganzes Leben lang schon gerne gegessen, ganz ohne Modeerscheinung. Mir schmecken die reifen, süßen und aromatischen Früchte auf Toast. Wenn sie noch grün sind und nicht süß, sind sie eine großartige Alternative zu Fleisch, weil ihr Fruchtfleisch die entsprechende Konsistenz hat. Besonders lecker sind sie dann in Curry.“

Jackfruchtcurry mit hefefreiem Naanbrot
Jackfruchtcurry mit hefefreiem Naanbrot

Jackfruchtcurry mit hefefreiem Naanbrot

4 Portionen · Zeit insgesamt: 1 Stunde 10 Minuten

Für das Naanbrot
500 g Mehl (Type 405),
plus mehr zum Arbeiten
2 EL Schwarzkümmelsamen
5 EL Zucker
1 TL Salz
1 TL Backpulver
250 ml Vollmilch
Pflanzenöl zum Bestreichen

Für das Curry
10 Knoblauchzehen
3 cm Ingwer, geschält und gehackt
1 Zwiebel
1 EL Salz
100 ml Pflflanzenöl zum Braten
1 TL gemahlener Zimt
1 TL Chilipaste
1 EL Tomatenmark
1 TL gemahlene Kurkuma
1 EL Currypulver
1100 g Jackfrucht in Salzlake (aus der Dose)
Koriandergrün, frisch gehackt
Saft von ½ Limette

Für das Curry Knoblauch, Ingwer, Zwiebel und Salz in der Küchenmaschine zu einer glatten Paste verarbeiten. Bei Bedarf ein klein wenig Wasser zufügen.

Das Öl in einer großen Pfanne mit Antihaftbeschichtung auf mittlerer Stufe erhitzen und den Zimt darin 20 Sekunden dünsten. Die Currypaste untermischen und 5 Minuten anbraten. Falls sie zu stark andickt, ein paar Spritzer Wasser zufügen. Chilipaste, Tomatenmark, Kurkuma und Currypulver unterrühren. Auf mittlerer Stufe sanft köcheln lassen.

Inzwischen die Jackfrucht abgießen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Unter die Zutaten im Topf mischen, 200 ml Wasser unterrühren und sanft köcheln lassen, bis die Mischung wieder vollkommen trocken ist.

Für die Naanbrote das Mehl in einer Schüssel mit Schwarzkümmel, Zucker, Salz und Backpulver mischen. Eine Mulde in der Mitte formen und die Milch hineingießen. Alles mit einem Silikonteigschaber zu einem Teig zusammenbringen. Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 10 Minuten durchkneten, bis der Teig glatt und elastisch ist. In der Schüssel 10 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 240 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein großes Backblech hineinstellen, bis es heiß ist.

Den Teig in acht gleich große Portionen teilen und nacheinander möglichst dünn ausrollen. Das heiße Backblech aus dem Ofen nehmen und mit Öl bepinseln. Die Teiglinge mit Abstand auf das Blech legen. Im vorgeheizten Ofen 2 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind, und Öl auf die Naans pinseln, sobald sie aus dem Ofen kommen. Mit den restlichen Teiglingen ebenso verfahren.

Koriander und frisch gepressten Limettensaft unter das Curry rühren.


„Dieses Sorbet ist so schnell zusammengerührt, dass es nicht im Voraus zubereitet werden muss. Reste könnt ihr aber für ein andermal im Gefrierschrank  aufbewahren. Das Rezept ist so unkompliziert, dass es mit jeder Obstsorte funktioniert. Mir gefällt diese Kombination besonders gut – auch wegen der wunderbaren Farbe und den minzgrünen Flecken.“

Mango-Pfirsich-Sorbet mit Minze
Mango-Pfirsich-Sorbet mit Minze

Mango-Pfirsich-Sorbet mit Minze

4 Portionen · Zeit insgesamt: 15 Minuten

500 g TK-Mango (in Stücken)
400 g Pfirsichhälften (aus der Dose), abgetropft
4 EL griechischer Joghurt, plus mehr bei Bedarf
4 EL Golden Syrup
1 kleine Handvoll Minze, frisch gehackt, plus 4 Blätter zum Garnieren

Alle Zutaten in der Küchenmaschine pürieren, bis eine dicke, sorbetartige Paste entstanden ist. Zwischendurch stoppen und die Masse von den Schüsselwänden lösen. Falls sich die Mischung nicht bewegt, einen Löffel mehr Joghurt zufügen.

Wenn die Masse nach dem Pürieren eher einem Smoothie ähnelt als einem Sorbet, vor dem Servieren 20 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Reste zum Einfrieren in eine Frischhaltebox füllen und diese in einen Gefrierbeutel packen, damit das Sorbet weich bleibt und sich gut portionieren lässt.


„Ich liebe Zubereitungen, für die möglichst wenig gekocht werden muss. Das soll nicht heißen, dass ich nicht gerne koche. Manchmal möchte ich es nur einfach nicht. Für dieses Rezept braucht ihr einen Standmixer, Smoothie-Maker oder eine Küchenmaschine – alles, mit dem man grob pürieren kann, ist geeignet. Gekocht werden müssen nur die Nudeln. Schmeckt köstlich und die Farbe haut einen einfach um!“

Nudeln mit schneller Rote-Bete-Sauce
Nudeln mit schneller Rote-Bete-Sauce

Nudeln mit schneller Rote-Bete-Sauce

5 Portionen · Zeit insgesamt: 10 Minuten

500 g Nudeln (z. B. Bandnudeln)
200 g Feta
20 g Dill, frisch gehackt
1 EL Zitronensaft

Für die Sauce
300 g gegarte Rote Bete, abgetropft
50 ml Olivenöl, plus mehr zum Servieren
½ TL feines Salz
2 Knoblauchzehen
½ rote Chilischote (Samen und Häutchen entfernt, wenn ihr es weniger scharf mögt)

Die Nudeln in ausreichend Salzwasser al dente kochen.

Inzwischen für die Sauce Rote Bete, Olivenöl, Salz, Knoblauch und Chili im Mixer glatt pürieren.

Den Feta in eine Schüssel bröckeln. Den gehackten Dill darüberstreuen, alles mit Zitronensaft beträufeln und gut mischen.

Sobald die Nudeln gar sind, das Wasser abgießen und die Nudeln zurück in den Topf füllen. Die Rote-Bete-Sauce darübergießen und unterheben. (Ich bin immer wieder von der Kraft der Natur überwältigt, wenn die Farbe sich mit den Nudeln verbindet und sie leuchtend rosa färbt.) In eine Servierschüssel füllen und die Feta-Mischung darauf verteilen. Vor dem Servieren noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

Buch-Cover von „Time to Eat“

Time to Eat
Hardcover, 256 Seiten
Autorin: Nadiya Hussain
Verlag: ars vivendi Verlag
ISBN: 978-3747202487

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