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PHNX Aparthotel
Globale Expertise trifft auf lokale Innovation

Lust auf industrielle Coolness mit Homefeeling? Genau da, wo Geschichte Kultstatus hat? Das PHNX Aparthotel im 1940 erbauten Fabrikhaus des früheren Reifenherstellers Phoenix in Hamburg-Harburg ist so ein Place to be. Und es wird deutschlandweit sukzessive mehr davon geben. Sagt Geschäftsführer Frank Wesselhoefft. Ein Mann mit weltweiter Hotelexpertise, der von Hamburg-Harburg aus angetreten ist, deutschlandweit ein völlig neues Übernachtungskonzept aus Coworking, Coliving und Cochilling auszurollen.

Frank Wesselhoefft, denken Sie an die Seychellen, dann denken Sie an…?

Frank Wesselhoefft Strand und Glück…

… und Ihre Zeit als Direktor des Banyan Tree Hotels, oder…?

Frank Wesselhoefft Auf jeden Fall! Ein Hotel, das von George Harrison und Peter Sellers errichtet wurde. Die verkauften es später an die Banyan Tree Hotels & Resorts. Ein richtig schönes Heritage Hotel. Das war für meine Familie und mich eine tolle Zeit.

Sie sind in Bangkok geboren, haben Hotelfachmann gelernt, sich sukzessive weitergebildet und - vom Mandarin Oriental, Four Seasons bis Six Senses – weltweit in Führungspositionen gearbeitet. Zuletzt als GM im Louis C. Jacob, Hamburg-Nienstedten. Und nun starten Sie noch mal mit einem neuen Konzept durch. Was hat Sie dazu bewogen, sich nach vielen Jahren internationaler Tätigkeit nun in Hamburg niederzulassen - und was haben Sie genau vor?

Frank Wesselhoefft Deutschland hat so viel Positives zu bieten. Mir fehlte die europäische Kultur und an einem Zeitpunkt muss man sich für eine Schulform entscheiden. Das deutsche Schulsystem hat viele Vorteile. Hamburg und der Norden liegen uns sehr nahe, auch familiär. Hamburg ist eine wunderschöne Stadt mit viel Lebensqualität. Das Konzept und Produkt PHNX ist sehr spannend und zeitgemäß. Wir wollen einen Ort für unsere Gäste schaffen, an dem sie sich wohl fühlen und arbeiten können. Einen Begegnungsort für Gleichgesinnte und um neue Personen kennenzulernen. Wir planen die Marke PHNX zu erweitern.

Das Hotel liegt im 1940 erbauten, denkmalgeschützten Fabrikgebäude des früheren Reifenherstellers Phoenix. Was macht den Charme aus?

Frank Wesselhoefft Es ist hier im Süden das einzige, unter Denkmalschutz stehende, über einem Kanal gebaute Industriegebäude. Das gibt’s nur noch in den Stadthöfen in der Hamburger City. Der Industriecharakter hat mich gereizt. Diese wilde Mischung aus alt und neu, aus Funktionalität und Gemütlichkeit. Fühlt sich ein bisschen an wie Brooklyn in Harburg.

Was fühlen Sie denn, wenn Sie dieses Haus betreten?

Frank Wesselhoefft Diese besondere Energie. Das Hotel ist wie Phönix aus der Asche entstanden in einem Gebäude, das keine Funktion mehr hatte. Mit dem Kauf des Gebäudes durch den Investor Philip C. Sauer haben wir es so zu neuem Leben erweckt und tragen seine Geschichte weiter. Diese Freundlichkeit, gepaart mit dem Rauen, Schruppigen - das norddeutsch. Das ist Hamburg.

Wie verbinden Sie Historie und Moderne?

Frank Wesselhoefft Die Architektur ist ja vorgegeben, da es sich um ein altes Backsteingebäude mit seinen alten Büros, Decken und Fenstern handelt. Wir haben diesen Ursprungscharakter genauso in unsere 225 Zimmer und Apartments integriert. Die Linien sind klar. Die Farbgestaltung kombiniert Schwarz-, Weiß- und Brauntöne. Die industrielle Funktionalität spiegelt sich in der Lampenform wider. Das Licht jedoch ist warm und gemütlich. Die Kacheln im Bad, sie nennen sich Metro Kacheln, sind in ihrer schmalen, rechteckigen Form den alten Metros nachempfunden. Alle Apartments verfügen über eine Kitchenette und bieten Schall- und Lichtschutz für einen guten Schlaf. Die Black-Out Vorhänge machen ruckzuck den Tag zur Nacht. Die Größe reicht von der ‚Shoebox‘ mit 16 qm bis zum 46-qm-Appartment mit getrenntem bzw. zwei Schlafzimmern.

Ihr Hotel, so ist auf Ihrer Webseite zu lesen, wurde zum produktiven Arbeiten und Studieren entwickelt.

Frank Wesselhoefft Genau! Ob in den Apartments, der Sky Lounge oder im Boardroom - es gibt viele Ecken, an denen man allein oder mit anderen zusammenarbeiten kann. Man findet ruhige Plätze ebenso wie großzügige Schreibtische.

Wer wohnt bei Ihnen?

Frank Wesselhoefft Viele Langzeitgäste, einerseits Studienanfänger und andererseits Young Professionals. Also Menschen, die ihr Studium bereits abgeschlossen und in Hamburg einen neuen Job gefunden haben. Die wohnen bis zu sechs Monate hier, können sich so erst mal auf den Job konzentrieren und in Ruhe eine Wohnung suchen. Auch Touristen und Geschäftsreisende kommen für einen Kurzaufenthalt zu uns. Viele haben Lust auf eine Unterkunft, in der man selber kochen kann. Es gibt Firmen, die kein Frühstück mehr zahlen. Das können sich die Gäste in der Kitchenette des Apartments entweder selbst zubereiten oder in der Sky Lounge genießen.

Wie bringen Sie die Menschen zusammen?

Frank Wesselhoefft Wir bieten für Studenten oder Langzeitgäste besondere Abende an, wie ein Speeddating. Das nennt sich ‚Get to know your neighbour‘. Es gibt Grillabende im Sommer, Wine-Tastings, Konzerte, Poetry Slam, Vernissagen. In der Vorweihnachtszeit ist das gemeinsame Plätzchenbacken sehr beliebt. Wir wollen den Gästen mit unseren Angeboten das Gefühl schenken, sich auch fern von zu Hause wie zu Hause zu fühlen.

Gäste können bestimmte Serviceleistungen in Anspruch nehmen.

Frank Wesselhoefft Wir verfügen über einen geräumigen Waschraum mit hochwertigen Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Bügeleisen. Die Reinigung der Apartments erfolgt bei Kurzzeitaufenthalten jeden dritten Tag, bei Langzeitaufenthalten wöchentlich. Weitere Reinigungen sind gegen Aufpreis optional buchbar. Gebucht und bezahlt wird wie über eine App.

Kommen wir mal zur Sky Lounge…

Frank Wesselhoefft Die alte Phoenix-Kantine ist das Herzstück des Hotels, die ‚gute Stube‘. Sie liegt im vierten Stock und ist über Treppenhaus, Aufzug oder Paternoster (!) – unser Alleinstellungsmerkmal unter den Hamburger Hotels - zu erreichen.   Die Lounge hat unglaubliches Wow-Potenzial. Ist sie doch gigantische 100 mal 150 Meter groß mit fünf Meter hohen Decken. Den Gast erwartet ein schöner heller Raum mit großen Fenstern, Parkettboden, den ursprünglichen Kugellampen und gemütlichen verschiedenfarbigen Chippendale Sofas aus Leder oder Samt. Hier sind auch Rezeption, Bar, eine Fernsehecke und im hinteren Bereich großzügige Schreibtische integriert.

An der Bar bieten Sie frische Gerichte an. Was gibt es denn auf den Teller?

Frank Wesselhoefft Wir haben eine kleine, feine Barkarte, zusammengestellt nach den Wünschen unserer Gäste. Wir bieten Lachs mit Spinat und Basmatireis oder Hühnchen mit Teriyaki Soße und Gemüse an. Und Traditionelles, wie Currywurst mit Pommes Frites, Chicken Wings, Apfelstrudel, rote Grütze oder Caramel Cheesecake als Dessert.

Können Interessierte die Sky Lounge buchen?

Frank Wesselhoefft Firmen aus dem Umfeld haben dies schon getan. Entweder die gesamte Lounge oder nur partiell. Dazu trennen wir Teilbereiche ab. Wir richten Veranstaltungen inklusive Catering bis zu 80 Personen aus. Der Boardroom auf der dritten Etage, das ist die alte Direktionskantine, ist für maximal 35 Personen buchbar.

Abschlussfrage: Wie sehen Ihre Expansionspläne aus?

Frank Wesselhoefft Ja! Wir planen 2024/25 weitere Hotels in ähnlichen leerstehenden Gebäuden wie hier - zunächst in Hamburg, Bremen und Kiel. Um sie zu neuem Leben zu erwecken, ihre Geschichte weiterzutragen und wie hier in Harburg zu coolen Hotspots für Individuen auszubauen.

PHNX Coliving
Hannoversche Str. 88a · 21079 Hamburg
T 040 30954976
hamburg@phnx.me · www.phnx.me

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